|
Hallo, > MMa-Kernel ueberlebt Absturz der Benutzeroberflaeche > ---------------------------------------------------- > > Nach einem Absturz meiner OpenWin-Oberflaeche auf der Sun musste ich mich auf > diesem Rechner neu einloggen. > > Erfreulicherweise war der Rechner ohne Probleme weitergelaufen - und ich stellte > fest, dass ein lange laufendes Mathematica-Programm noch lebte : > > - Der Mathematica-Kernel-Prozess rechnet noch, > > aber das zugehoerige Frontend ist abgestuerzt. > > Meine Frage > ----------- > > - Wie kann ich von meinem zweiten Prozess den Kontakt zum noch lebenden > > alten Kernel herstellen, so dass er den Absturz seines FrontEnds klaglos > > uebersteht ? > Das geht leider nicht. Ich nehme mal an, FrontEnd und Kernel laufen auf dem selben Rechner und sind nicht "uber TCP/IP verbunden. Das FrontEnd hat eine bidirektionale pipe zum Kernel ge"offnet. Solange der Kernel nicht versucht etwas in diese pipe zu schreiben oder von dort zu lesen merkt er nicht, das die pipe gebrochen ist. Da der Kernel gerade besch"aftigt ist, kann er nicht auch noch gucken was sich auf der pipe zum Kernel tut und l"auft weiter bis er fertig ist und ein Ergebnis in die kaputte Pipe schreiben will. Tja und genau das ist das Problem, pipes werden von der shell verwaltet, b.z.w vom Betriebssystem. Die offzielle Theorie ist, das pipes Dateien sind, das ist aber vielen Betriebssytem-Architekten zu langsam gewesen und daher sind sie pipes in den Hauptspeicher gewandert. Tja und an diese Dateien oder Teile des Arbeitsspeichers kommt man nicht mehr ran. Pech ... am besten ein kill -9 und Neustarten ... Gruss Jens |