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Hallo Harald, die Situation ist doch ganz einfach: 1. Heiko hatte eine EPS-Datei und wußte nicht wie sie in Latex einbindet 2. Mehrere Mitglieder der Liste (darunter Ich) empfahlen epsfig. 3. Jens-Peer Kuska war darüber verärgert, das wir nur den veralteten Weg aufzeigten. 4. Ich stellte klar das epsfig intern graphics benutzt, so das es höchsten schlechter Stiel epsfig zu benutzen aber sonst keinerlei Auswirkungen hat. Ich kann irgendwie den Sinn Deiner e-mail nicht ganz nachvoll ziehen. Folgendes hast Du nicht verstanden: >>Zum epsfig - Paket: Ich verwende das epsfig - Paket mit wachsender >>Begeisterung im Zusammenspiel mit dem Adobe-Destiller, der im Gegensatz zu >>pdflatex, damit überhaupt keine Probleme hat. Kleinere (platzsparende) >>Graphiken bei optimaler Qualität kann ich gar nicht erzeugen. Ich würde dir einfach mal empfehlen aus MMA (bspw. ein Plot) eine EPS-Datei zu Exportieren. Und den gleichen Plot noch mal in eine Datei eines beliebigen anderen Bildformates. Und dann vergleiche mal die Größen im Bezug auf die Qualität des Ausdrucks. Dann weißt Du auch, warum ich immer noch EPS benutze. Ich drucke bei 600 x 600 DPI oder 1200x1200DPI. EPS Bilder werden im DVI -File nicht angezeigt, also gehe ich über PS zu PDF und erhalte ein optimales Ergebnis Bspw. 178 Seiten in 16s. pdflatex soll schneller sein, niemals. Und wenn schon, alle eps-Bilder fehlen dann in der Datei. epstopdf verlängert das Verfahren noch und bringt besten falls die gleichen Ergebnisse wie der Distiller. Was möchtest Du mir mitteilen? Vielleicht, daß Du lieber epstopdf und pdflatex benutzt, dann mach das doch, ich habe nichts dagegen. Ich mach das unter Linux auch, oder wenn ich die Beamer-Klasse benutze sogar unter Windows. Mit freundlichen Grüßen [Andre El-Ama] -----Original Message----- From: Harald von Aschen [mailto:harald.von.aschen@XXXXXXX.de] Sent: Wednesday, March 02, 2005 10:20 PM To: Andre El-Ama; DMUG Subject: RE: Mathematica Graphic in Latex einbinden At 18:55 02.03.05 +0100, you wrote: Hallo, Andre, hallo Heiko! >Heiko hatte nun mal eine eps-Datei, wie geschickt das auch immer sein mag, >zumal pdflatex damit Probleme hat. Meist hilft http://www.dante.de und dort http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/ unter Beachtung von Kapitel 6.4. Dann gibt es noch die englische FAQ (http://www.tex.ac.uk/faq, auch von Dante aus aufrufbar), dort Frage 98 beachten, worin die Verwendung vom Tool "epstopdf" erklaert ist, damit man die Grafiken schnell ins PDF kriegt. >Es spiel es jedoch keine Rolle, ob ich epsfig verwende oder >\includegraphics, denn bspw. im Latex Begleiter Seite 326 (u.a. in der >Fußnote) ist zu lesen, daß epsfig intern den \includegraphics Befehl des >graphics-Paketes benutzt, den Du vorgeschlagen hast. Das epsfig-Packet ist >demnach auch auf jeden Fall neuer, als der \includegraphics Befehl. > >Wie gut das, das Alter kein negativer Qualitätsindikator ist, sonst wäre >MS-Word ja auch "um Jahre besser" als TeX, und doofe Studenten währen "um >Jahrzehnte klüger", als Ihre Professoren! :) Und fuer die, die immer noch die veralteten Befehle verwenden, gibt es http://www.tug.org/tex-archive/info/german/l2tabu/l2tabu.pdf (dort Punkt 2.2.2). Also kurz: Grafik als EPS, mit epstopdf konvertieren und im Dokument einbinden ueber graphics.sty bzw. graphicx.sty mit includegraphics, aber ohne die Dateiendung (also .pdf oder .eps) eingeben. Dann kann man LaTeX und PDFLaTeX verwenden, ohne im LaTeX-Dokument etwas aendern zu muessen. >Zum epsfig - Paket: Ich verwende das epsfig - Paket mit wachsender >Begeisterung im Zusammenspiel mit dem Adobe-Destiller, der im Gegensatz zu >pdflatex, damit überhaupt keine Probleme hat. Kleinere (platzsparende) >Graphiken bei optimaler Qualität kann ich gar nicht erzeugen. Das verstehe ich nicht. Acrobat erzeugt kleinere PDFs. Der Acrobat nimmt eine PS-Datei, worin die Bilder eingebettet sind, egal, mit welchem Paket man gearbeitet hat. Aber es bleibt Dir doch ueberlassen, ob Du eine PS-Datei erzeugen laesst und die durch den (extra zu kaufenden) Acrobat jagst - was im Preprint-Bereich sicher Sinn macht, gerade wenn man von der Druckerei Preference-Dateien fuer den Acrobat bekommt - oder ob Du fuer den Hausgebrauch das in jeder Distribution bereits enthaltene pdflatex nimmst. Jedenfalls geht letztere Variante bei mir schneller, wenn ich etwas in meinem LaTeX-Quelltext aendere und im Reader das Ergebnis anschauen moechte. Wichtig ist, dass Mathematica Eps-Dateien erzeugt, die ich problemlos weiterverwenden kann und die sogar z.B. im Acrobat Illustrator bearbeitbar bleiben. Viele Gruesse, Harald |