DMUG-Archiv 2005

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RE: Mathematica Graphic in Latex einbinden

Hallo Harald,

die Situation ist doch ganz einfach:

1. Heiko hatte eine EPS-Datei und wußte nicht wie sie in Latex einbindet

2. Mehrere Mitglieder der Liste (darunter Ich) empfahlen epsfig.

3. Jens-Peer Kuska war darüber verärgert, das wir nur den veralteten Weg
aufzeigten.

4. Ich stellte klar das epsfig intern graphics benutzt, so das es höchsten
schlechter Stiel epsfig zu benutzen aber sonst keinerlei Auswirkungen hat.

Ich kann irgendwie den Sinn Deiner e-mail nicht ganz nachvoll ziehen.

Folgendes hast Du nicht verstanden:

>>Zum epsfig - Paket: Ich verwende das epsfig - Paket mit wachsender
>>Begeisterung im Zusammenspiel mit dem Adobe-Destiller, der im Gegensatz zu
>>pdflatex, damit überhaupt keine Probleme hat. Kleinere (platzsparende)
>>Graphiken bei optimaler Qualität kann ich gar nicht erzeugen.

Ich würde dir einfach mal empfehlen aus MMA (bspw. ein Plot) eine EPS-Datei
zu Exportieren.
Und den gleichen Plot noch mal in eine Datei eines beliebigen anderen
Bildformates.
Und dann vergleiche mal die Größen im Bezug auf die Qualität des Ausdrucks.
Dann weißt Du auch, warum ich immer noch EPS benutze. Ich drucke bei 600 x
600 DPI oder 1200x1200DPI.
EPS Bilder werden im DVI -File nicht angezeigt, also gehe ich über PS zu PDF
und erhalte ein optimales Ergebnis
Bspw. 178 Seiten in 16s.
pdflatex soll schneller sein, niemals. Und wenn schon, alle eps-Bilder
fehlen dann in der Datei.
epstopdf verlängert das Verfahren noch und bringt besten falls die gleichen
Ergebnisse wie der Distiller.

Was möchtest Du mir mitteilen?
Vielleicht, daß Du lieber epstopdf und pdflatex benutzt, dann mach das doch,
ich habe nichts dagegen.
Ich mach das unter Linux auch, oder wenn ich die Beamer-Klasse benutze sogar
unter Windows.

Mit freundlichen Grüßen

[Andre El-Ama]

-----Original Message-----
From: Harald von Aschen [mailto:harald.von.aschen@XXXXXXX.de]
Sent: Wednesday, March 02, 2005 10:20 PM
To: Andre El-Ama; DMUG
Subject: RE: Mathematica Graphic in Latex einbinden

At 18:55 02.03.05 +0100, you wrote:

Hallo, Andre, hallo Heiko!

>Heiko hatte nun mal eine eps-Datei, wie geschickt das auch immer sein mag,
>zumal pdflatex damit Probleme hat.

Meist hilft

http://www.dante.de

und dort

http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/

unter Beachtung von Kapitel 6.4.

Dann gibt es noch die englische FAQ (http://www.tex.ac.uk/faq, auch von
Dante aus aufrufbar), dort Frage 98 beachten, worin die Verwendung vom Tool
"epstopdf" erklaert ist, damit man die Grafiken schnell ins PDF kriegt.

>Es spiel es jedoch keine Rolle, ob ich epsfig verwende oder
>\includegraphics, denn bspw. im Latex Begleiter Seite 326 (u.a. in der
>Fußnote) ist zu lesen, daß epsfig intern den \includegraphics Befehl des
>graphics-Paketes benutzt, den Du vorgeschlagen hast. Das epsfig-Packet ist
>demnach auch auf jeden Fall neuer, als der \includegraphics Befehl.
>
>Wie gut das, das Alter kein negativer Qualitätsindikator ist, sonst wäre
>MS-Word ja auch "um Jahre besser" als TeX, und doofe Studenten währen "um
>Jahrzehnte klüger", als Ihre Professoren! :)

Und fuer die, die immer noch die veralteten Befehle verwenden, gibt es

http://www.tug.org/tex-archive/info/german/l2tabu/l2tabu.pdf

(dort Punkt 2.2.2).

Also kurz:

Grafik als EPS, mit epstopdf konvertieren und im Dokument einbinden ueber
graphics.sty bzw. graphicx.sty mit includegraphics, aber ohne die
Dateiendung (also .pdf oder .eps) eingeben. Dann kann man LaTeX und
PDFLaTeX verwenden, ohne im LaTeX-Dokument etwas aendern zu muessen.

>Zum epsfig - Paket: Ich verwende das epsfig - Paket mit wachsender
>Begeisterung im Zusammenspiel mit dem Adobe-Destiller, der im Gegensatz zu
>pdflatex, damit überhaupt keine Probleme hat. Kleinere (platzsparende)
>Graphiken bei optimaler Qualität kann ich gar nicht erzeugen.

Das verstehe ich nicht. Acrobat erzeugt kleinere PDFs. Der Acrobat nimmt
eine PS-Datei, worin die Bilder eingebettet sind, egal, mit welchem Paket
man gearbeitet hat. Aber es bleibt Dir doch ueberlassen, ob Du eine
PS-Datei erzeugen laesst und die durch den (extra zu kaufenden) Acrobat
jagst - was im Preprint-Bereich sicher Sinn macht, gerade wenn man von der
Druckerei Preference-Dateien fuer den Acrobat bekommt - oder ob Du fuer den
Hausgebrauch das in jeder Distribution bereits enthaltene pdflatex nimmst.
Jedenfalls geht letztere Variante bei mir schneller, wenn ich etwas in
meinem LaTeX-Quelltext aendere und im Reader das Ergebnis anschauen moechte.

Wichtig ist, dass Mathematica Eps-Dateien erzeugt, die ich problemlos
weiterverwenden kann und die sogar z.B. im Acrobat Illustrator bearbeitbar
bleiben.

Viele Gruesse, Harald


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