DMUG-Archiv 2005

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Anaglyphen mit mathematica

Hallo,

ich moechte heute keine direkte Frage stellen, sondern einmal Mathematicatext vorstellen, der ueber den lokalen Nutzen hinaus geht und eventuell von allgemeinem Interesse sein koennte. Ich beschaeftige mich mit wissenschaftlicher Visualisierung und in diesem Rahmen bin ich auf die Anaglyphen gestossen. Diese gestatten mit einer Rot-Blaugruen-Brille ausgeruestet echtes dreidimensionales sehen. Im Anhang findet ihr zwei Pakete. Das eine gestattet die Umwandlung zweier fotografischer Bilder zu einem Anaglyphenbild(die beiden Bilder muessen der linken und rechten Ansicht eines Objektes entsprechen) und das andere wandelt ein beliebiges Mathematica-Graphics3D-Objekt in ein Anaglyphenbild um. Beispiele sind mitgeliefert.

Jens hat diese Anregungen professionell aufgegriffen und die Anaglyphen in seinen Viewer eingebaut. Mit z.B.MVSetStereoParameter[MVAnaglyphenDisplay,MVEyeDistance -> .1] schaltet man die Anzeige auf Anaglyphenansicht um. Ebenfalls von Jens stammen die bemerkenswerten Darstellungen der Attraktoren ausgewaehlter Systeme. Drei von diesen habe ich in einem (A0-)Poster in Anaglyphenansicht zusammengestellt(attraktoren_2.cdr und zwei Beispielfotos findet ihr unter http://euler.cms.hu-berlin.de:8080/webMathematica/demug).
Jetzt zu den Fragen (an Jens) :

1.Wie kann man die Ergebnisse einer langen, besten Darstellungssuche in dem MathGL3d-Viewer so abspeichern, dass man sie gegebenenfalls genau an dieser Stelle wieder aufgreifen kann. Die Abspeicherung als .DXF-File eines Attraktors z.B. nimmt mitunter locker 500MB ein und fast kein noch so gutes Programm kann diese Daten wiederaufnehmen. 2. Wenn ich die Ergebnisse auf ein groesseres Fotoformat bringen moechte, ist es notwendig, die Pixelzahlen hochzuschrauben. Ich habe das bisher mit meinen Paketen gemacht, wo ich die resultierenden Pixelformate frei waehlen kann. Die in Fotodruck herausgekommenen Bilder aus dem Poster im noch bezahlbaren 30x45-iger Format sind sensationell(danke Jens). Die Versuche ueber den MathGL3d-Viewer scheitern entweder daran, dass MVReshapeWindow sich nicht ueberreden liess, auch groessere Pixelzahlen zuzulassen, bzw. ohne Rueckmeldung den Dienst quttierte. Liegt das an meiner Installation?

Gruss

Hajo Spitzer

Attachment: demug.nb
Description: Mathematica Notebook document

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