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Hallo, > hier noch eine Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang ergibt : > Ich nutze natürlich auch schon längere Zeit MathGL3D und bin von diesem Tool > sehr begeistert in Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Vielfalt der > Weiterverarbeitung. Vielen Dank f"ur das Lob! > Hat man doch unter anderem die Möglichkeit, auch > ausserhalb von Mathematica interaktiv3D-Visualisierungen zu ermöglichen. Hier > aber nun meine Frage oder mein Wunsch : In unserer Universität ist jetzt eine > starke Entwicklung zum eLearning zu verzeichnen. Na, dann wird ja alles viel viel besser ;-) Menschen lernen von Menschen. Ein guter Lehrer hat Ausstrahlung und versteht es zu begeistern und lernen sollte ein aktiver geistiger Prozess sein und Fragen aufwerfen die ein eLearning System nie gestellt oder beantwortet hat ... > Damit wächst der Ansturm auf > Webmathematica. In Webmathematica ist in dieser Hinsicht aber MSPLive3D von > Martin Kraus integriert. Gibt es oder wird es eine Möglichkeit geben,MathGL3D > in in Webmathematica zu nutzen ? Java Programme sind Spielzeug. Ich bevorzuge -- wenn schon 3d im Web, dann VRML oder irgendeinen Standard des W3C Konsortium. Das hat zwar den Nachteil, das man ein VRML-plugin braucht aber den Vorteil, das man auch die volle 3D-Hardware Unterst"utzung seiner Graphikkarte hat und die 600 Euro f"ur die GeForce FX nicht umsonst waren. Das was "ublicherweise mit Java/Java3D/JavaGL dargestellt wird ist l"acherlich ein paar hunder oder tausend Polygone -- daf"ur braucht man keine 3D-Hardware. Allerdings wird er Student, der gerade sein Quake/HalfLive/Doom angehalten hat nicht gerade begeistert sein, wenn er dann 200 Polygone in Zeitlupentempo auf dem Monitor rotieren sieht. Jedenfalls ist er anders gewohnt ... MathGL3d *braucht* eine frame buffer, den braucht webMathematica auch, weil sonst das Frontend nicht funktioniert. MathGL3d kann VRML 2.0 ausschreiben und das kann man (VRML plugin vorrausgesetzt) auch in einem Fensterchen auf der Web-Seite anzeigen. MathGL3d kann auch PNG Bilder erzeugen und speichern und die sollte (burn all GIF's) mittlerweile auch jeder Browser darstellen k"onnen. Wer will kann auch mit MVPasteGraphics[] eine ganz normale Mathematica Raster[] Graphik produzieren und dann "uber den Kernel in GIF's, JPEG oder sonst was umwandeln und anzeigen lassen. Was nicht geht ist, z.B. den ViewPoint Editor oder das Visual Control Feld "uber das WEB zu jagen. Im Prinzip ist man da auf die M"oglichkeiten des VRML-plugins angewiesen. Aber blaxxun Contact ist da z. B. sehr gut und flexibel. Wer da mehr will, muss leider auf Java, aber *nicht* auf LiveGraphics3D umsteigen. JavaView http://www-sfb288.math.tu-berlin.de/vgp/javaview/ ist da sch"oner und besser. Wenn bedarf besteht, kann ich auch noch das XML basierte jvx-Format in MathGL3d einbauen. Das echte Volumerendering wird so in VRML auch nicht funktionieren und das schattierte Volumerendering schon gar nicht. Was aber an VRML liegt ... Ansonsten sollten Polygone, Texturen und Isofl"achen problemlos funktionieren. Wegen der eingebauten Polygonreduktion sollte es sogar besser sein als Mathematica/Java allein, weil es halt weniger 3d Daten "ubertragen muss wenn man die Fehlerschranke richtig w"ahlt. Die Bilder auf http://phong.informatik.uni-leipzig.de/~kuska/mathgl3dv3/id20.htm sind alle mit MathgL3d's VRML Export gemacht, und das sollte so auch von webMathematica aus funktionieren. F"ur die wissenschaftliche Visualisierung habe ich die 3d Beispiele auch als VRML auf die Web-Seite gepackt. Weniger des eLearning wegens, sondern das der eine oder andere sich eines der Beispiele genauer anschauen kann, als ich es in der Vorlesung zeigen kann. Ich w"urde als mal sagen, probieren Sie es aus, wenn's nicht klappt komme ich mal vorbei, weil ich eh in Berlin wohne. Gruss Jens |